bis zur Grenze nach
|
|
über die Grenze bis nach Punta Uva |
Auch der Grenzübergang ist irritierend. Keine Schilder. Wir fragen nach Immigration und Aduana und landen auf einem Parkplatz, der weder ansprechend noch sicher wirkt. Aber wir sind richtig. Als endlich alle Stempel im Pass, die vorgeschriebene Versicherung gekauft, das TIP ausgestellt und neue SIM Karten gekauft sind, kann es los gehen.
Unser erstes Ziel ist Punta Uva. Hier gibt es traumhafte Stellplätze, direkt am Strand. |
Unglaublich, aber wahr. Leider lesen wir auch von Überfällen auf Overlander. Deshalb sind wir besonders vorsichtig. Erst fahren wir uns im Sand fest, dann lassen wir den Schlüssel über Nacht außen an der Tür stecken. Super.
Der Platz ist ein Traum. Auf der einen Seite eines Waldweges ist Regenwald, auf der anderen Seite der kilometerlange Sandstrand. Einziger Nachteil: die Strömung ist so stark, dass vor Schwimmen und Surfen gewarnt wird. |
von Puerto Viejo nach Cahuita... |
Die Küste hier ist ziemlich touristisch und wir sind in der Hauptsaison. Im Ort Puerto Viejo, wo wir am Geldautomaten Bares ziehen wollen, treffen wir viele Deutschsprachige in der Schlange.
Einziges Thema: Was muss man tun, damit die Automaten die Kohle ausspucken, denn das tun sie meist nicht. Für uns sind die vielen Rucksacktouristen und deren Bespaßung in lauten Discos und Kneipen ein bisschen zu viel, wir wollen weiter nach Cahuita und den dortigen Nationalpark besuchen. |
Als wir dort ankommen, ist das Wetter so schlecht, dass wir uns für einen Stellplatz auf einem Campingplatz entscheiden. Abwettern heißt es für uns jetzt, bei Regen wollen wir nicht in den Nationalpark.
Dafür springt ein türkis-schwarzer Frosch über den Platz. Giftig, wie wir dank Internet schnell herausfinden. Aber bei dieser Farbgestaltung will man den Frosch eh nicht anfassen. |
im Nationalpark Cahuita... |
Nach wenigen Tagen ist das Wetter dann endlich besser, los geht es. Wir entscheiden uns für den näheren, also westlichen Eingang zum Park. Der hat zudem den Vorteil, dass "nur" eine Spende und kein Eintritt verlangt wird. Am anderen Eingang ist das anders. Warum, lernen wir einige hundert Meter später.
Um von dieser Seite aus in die tierreichen Teile des Parks zu kommen, muss man durch einen Fluss waten. Da es in den letzten Tagen viel geregnet hat, ist der Wasserspiegel ziemlich hoch. Thomas zieht kurzerhand die Hose aus und stapft durch das dunkle Wasser. |
Als er sicher ist, dass man nur bis etwas über den Bauchnabel naß wird, kommt er zurück. Nun werden wir beide naß, sieht sicher witzig aus, weil wir unser Gepäck (Kameras, Handys etc.) weit hoch halten müssen, damit diese nicht naß werden.
Nicht so einfach, es sind doch ziemlich viele Wellen und man sieht nicht, wo man beim nächsten Schritt hintritt. Alles geht gut und Thomas hilft anderen - kleineren - Besuchern beim Durchqueren. |
im Cahuita Nationalpark... |
Auch der nun folgende Weg besteht im Wesentlichen aus Schlamm, Matsch und mehr oder weniger tiefen Pfützen. Wir sind morgens sehr früh aufgestanden, wollten um 6.00 Uhr schon in den Park.
Dass der erst um 7.00 Uhr öffnet, wusste google leider nicht. Was wir jetzt lernen: viele Tiere sind auf die Touristen schon so fixiert, dass auch die Nasenbären sich erst dann zeigen, wenn der Park voll ist. |
Egal, die Landschaft ist traumhaft und beim Weg mitten durch den Regenwald - auf einem höher gelegten Hochpfad - erleben wir die gesamte Brüllaffen - Show.
Nicht ganz einfach, die Jungs so hoch in den Bäumen zu fotografieren. Bis man sie fokussiert hat, sind sie schon zwei Bäume weiter… |
Ein Faultier, ganz nah... |
Vor dem Park haben wir schon am Morgen ein Faultier entdeckt, das wir nun suchen und sogar wieder finden. Es schläft in einer Palme, wird dann aber von einem jungen Mann zufällig
|
geweckt, so dass es sich dreht und wir sogar sein Gesicht ganz nah sehen können. Die Palme ist nämlich nicht sehr hoch, wir könnten es sogar streicheln. Tun wir natürlich nicht.
|
kostenloses Trinkwasser... |
Dann verlassen die puerto ricanische Karibikküste wieder und fahren in die Berge. Unterwegs finden wir Frischwasserstellen, an denen wir kostenlos kühles und frisches
|
Trinkwasser zapfen können. Da machen wir gleich alle Tanks voll, denn auch Trinkwasser ist in den Supermärkten teuer.
|
Forellen bei El Guarco... |
Puerto Rico ist ziemlich steil. Bei El Guarco, auf ca. 2.450 m Höhe betreibt eine Familie mehrere Forellenteiche.
Hier können Besucher selbst die Fische angeln und kleinere Wanderungen in der Gegend unternehmen. Overlander können hier übernachten - gegen Bezahlung selbstverständlich. |
Auch Thomas angelt eine Forelle. Das ist nicht schwer, man bekommt vom Betreiber eine Schnur, an der am Haken Futter geklebt wird.
Nach kurzer Zeit kann er das Schnürchen herausziehen, der junge Mann tötet die Forelle gekonnt mit einem Griff. |
Wanderungen... |
Nun muss unser Abendessen nur noch ausgenommen, gesäubert und geschuppt werden, bevor es in unserer Pfanne landet.
Hier gefällt es uns so gut, dass wir - wie so oft - gleich zwei Nächte bleiben und die Zeit mit |
kleinen Wanderungen durch die faszinierenden Wälder, mit Wäsche waschen und anderen Aktivitäten nutzen.
Die Nächte sind super ruhig und angenehm kühl, nach der feuchtwarmen Zeit an der Küste eine Wohltat. |














































