wieder auf nem Camping... |
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neue Polsterbezüge
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Mal ein etwas anders ABWETTERN - ist in dieser vielseitigen und tollen Stadt und Umgebung eine der einfachsten Übungen. Die Temperaturen sind angenehm, hier lässt es sich gut aushalten und noch viel unternehmen. Hier sind nur wenige Overlander, die Stimmung ist richtig nett.
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Zwischenzeitlich sind auch auch unsere neu genähten Polsterbezüge fertig. Da hat die Näherin richtig gute Arbeit geleistet. Wir sind sehr glücklich. Was meint ihr zum Design?
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beim Zahnarzt... |
Wir bleiben noch länger, denn wir müssen noch einmal ins Zentrum. Arzttermine sind angesagt. Chris hat seit Wochen immer wieder Bauchschmerzen, Thomas will sich die Zähne reparieren lassen.
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Beide Ärzte behandeln und untersuchen uns sehr professionell und ohne jede Wartezeit. Erleichtert gehen wir noch einmal in die Markthalle zum Futtern.
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Bus, Taxi oder Collectivo? |
Nur das „mit dem Bus zurück zum Campingplatz“ verläuft auch dieses Mal gar nicht entspannt. Wir laufen durch die Stadt an eine der großen Hauptstraßen. Dort werden wir von einer Bushaltestelle zur nächsten geschickt.
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Wir sind schon kurz davor, wieder in einen Collectivo zu steigen, als bei einer Routinefrage (Bus nach El Tule?) wir vom Busbegleiter plötzlich „SI“ hören. Der Bus steht gerade an einer Ampel, also schnell einsteigen, bitte. Tja, manchmal muss man halt auch Glück haben.
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Sonntagsmarkt in Tlacolula |
Wie cool, dass wir nun an einem Sonntag hier sind. Im Ort Tlacolula, ungefähr eine halbe Stunde südöstlich ist ein riesiger Sonntagsmarkt. Viele Indigene kommen aus allen entlegenen Orten in den Bergen hier her, um Handel und Wandel zu treiben. Vor allem die Frauen kommen in Tracht. Soll toll sein, also hin.
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Wir bekommen den Tipp, früh dort zu sein, also klingelt morgens der Wecker. Ein „Collectivo“ al servicio, also nur für uns, bringt uns hin. Wir hätten gut noch ein Stündchen später kommen können, noch ist nicht viel los. Das hat aber den Vorteil, dass wir uns in Ruhe erst einmal orientieren können. Irgendwann landen wir auf einem großen Platz vor einer Kirche bei einer Zeremonie kurz vor dem Gottesdienst.
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Gottesdienst... |
Das ist schon unser Ding, wenn plötzlich etwas passiert, mit dem man gar nicht rechnet und die Zeremonie ist recht beeindruckend. Das Gotteshaus ist brechend voll, trotzdem bleiben wir nicht lange.
Zufällig erfahren wir, dass der Markt auf der anderen Seite des Platzes erst beginnt… Moment mal, wir sind doch schon an vielen Marktständen vorbei marschiert… Tatsächlich geht es auf der anderen Seite erst richtig los. |
Dieser Markt ist wirklich riesig, unvorstellbar, dass jeden Sonntag hier dieses Spektakel abgeht.
Wir lassen uns auf dem Markt treiben und sind völlig fasziniert. Hier gibt es nicht nur Lebensmittel, sondern auch Schuhe, Klamotten, Unterwäsche, Spielzeug, Fahrgeschäfte und Essensangebote. Aber auch Heilkräuter und Nahrungsergänzungsmittel bereichern die bunte Vielfalt. |
Federvieh... |
Tatsächlich finden wir irgendwann sogar einen Bereich, in dem lebende Tiere angeboten werden.
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Hier gibt es Hühner, Truthähne, Küken… manche ältere Frau trägt IHREN Hahn kopfüber herum.
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Gottesdienst unter freiem Himmel... |
Als wir irgendwann wieder auf dem großen Platz vor der Kirche kommen, findet hier der nächste Gottesdienst statt - für geschätzt 1.000 - 1.500 Personen wurden unter Planen Stühle
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aufgestellt für einen großen Gottesdienst. Alle Stühle sind besetzt, zudem stehen viele Leute auf den Grünflächen unter Bäumen…
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Menschen... |
Von dieser Atmosphäre auf dem Markt, bei den Gottesdiensten und von den vielen spannenden Besuchern können wir nicht genug bekommen.
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Stundenlang können wir auf einer Bank sitzen und Leute beobachten:
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Hunger... |
Natürlich essen wir auch hier was - wir lassen uns, wie schon im Markt in Oaxaca, hauchdünnes Fleisch und ein paar milde Zwiebeln grillen. Gegessen wird auch hier mit den Fingern. Lecker.
Zum Abschluss kaufen wir noch so viel Obst und Gemüse, für das wir uns eine weitere Tasche anschaffen müssen. Typisch wir, oder? |
Zurück geht es dann - deutlich günstiger - im richtigen Collectivo. Sechs Personen in einem Auto, auf dem Beifahrersitz zwei. Der Preis für 20 km, 35 Pesos (ca. 1,75 €) pro Person, ist schon fair.
Zurück am Dicken sind wir dafür völlig platt. Was für ein Tag! |
Ein Hoffnungsschimmer... |
Am Montag fragen wir auf dem Campingplatz nach einem Schrauber. Es soll, erfahren wir von unseren Nachbarn, eine Schule für KFZ-Mechaniker in der Nähe geben. Die haben gerade Pause, der Chef unserer Anlage kennt aber noch jemanden und der bietet sogar Vorort-Service. Mal sehen, Thomas ist wichtig, dass der Dicke per Computer ausgelesen wird.
Unser Problem seit vielen Kilometern: Der Dicke fährt zwar, hat aber, solange kalt, wenig Leistung- der Turbo drückt nicht. Und der Motor wird auf Berganfahrten oft sehr schnell sehr warm. Wir reagierten durch Klima aus und oft mit Heizung an. Ob beides zusammenhängt? |
Nach einigen Zwischeninfos erscheint „Power- Gabriel“ und geht an Analyse und Teildemontage.
Ein Abgasdrucksensor wackelt und zeigt falsche Werte, der ist wohl kaputt. Gabriel telefoniert und- kaum zu glauben- der Sensor soll verfügbar sein bei der hiesigen Mercedes Werkstatt. Allerdings ist es schon kurz vor 18.00h, heute und morgen wird das nichts. Gabriel will am Donnerstag morgen das Ersatzteil einbauen. Weitere drei Tage Pause für uns…bei prima Wetter passt das und die Chance des kompetenten Schraubers lassen wir uns nicht entgehen. Den Fehler hatte bisher keine der unzählig befragten Mercedes Werkstätten gefunden….schon komisch. |
wie schön... |
Wir nutzen die Zeit und fahren noch einmal ins Zentrum.
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Hier sind die Straßen heute - warum auch immer geschmückt, die Gebäude toll bemalt.
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Museo de las Culturas... |
Ein Museumsbesuch im „Museo de las Culturas“ steht an. Das ist in einem ehemaligen Dominikanerkloster untergebracht. Allein die majestätische Architektur aus dem 16. Jahrhundert lohnt den Eintrittspreis und ist nicht nur ein Muss für Geschichtsbegeisterte steht im Reiseführer. Dem können wir danach nur zustimmen.
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Man findet hier die Schätze, die dem Grab Nr. 7 in Monte Alban beigelegt waren. Außerdem sind hier Fundstücke der Zapoteken und Mixteken zu sehen. Die Ausstellungsstücke aus der Zeit der Eroberung durch die Spanier finden wir dagegen nicht so spannend.
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der Künstler Manuel Jimenez |
Im Museum ist aber auch eine Ausstellung des Künstlers Manuel Jimenez. Der hat Tierkörper erfunden, aus Holz gebaut und dann liebevoll bemalt.
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Diese Kunst wird nun weiter gepflegt und auch heute noch hergestellt. Typisch für Oaxaca.
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Templo de Santo Domingo... |
Zum Kloster gehört der Templo de Santo Domingo de Guzmán. Eine Kirche, die selbst uns ein WOW entlockt.
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Hier haben die spanischen Eroberer alles gegeben. Alles gold… wohin man sieht.
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das lilafarbene Chamäleon... |
Gegenüber marschieren wir in ein Geschäft, das bemalte Tiere aus Holz verkauft - ganz im Stil von Manuel Jimenez.
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Chris verliebt sich in einen Chamäleon. Jedoch ist der Preis so hoch, dass sie sich von dem süßen Staubfänger auch gleich wieder verabschiedet.
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Cocktails in der Roof-top Bar... |
Dafür hat Thomas eine gute Idee. Wir steigen in ein roof-top Restaurant (o.k, ist hier nicht wirklich hoch), dafür haben wir von hier oben bei feinen
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Cocktails und einem Abendessen eine super Sicht auch den angestrahlten Templo de Santo Domingo.
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Überraschung auf dem Weg zurück... |
Auf der Suche nach einem Bus zurück kommen uns viele Leute entgegen. Laute Musik, es wird getanzt. Tatsächlich ist es ein großer Umzug, vergleichbar mit Karnevalsumzügen in Deutschland.
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Selbst „Kamelle“ werden geworfen. Fotos haben wir davon nicht. Aber ein Video!
Und das Foto eines Geschäfts, das seine Deko zum „Dia de Muertos“ bereits fertig hat… |






























































































