in die Höhe... |
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auf einem Campingplatz... |
Der Campingplatz verdient den Namen Campingplatz eigentlich gar nicht. Es ist eine Fläche in einem Wald, ummauert an der einen Seite und einem Tor.
Im Wald stehen einige Häuschen die vor vielen Jahren mal als FeWos vermietet wurden. Das Bad im Apartment Nr. 3 dürfen wir nutzen, nun ja, wenn wir wollen, können wir auch das ganze Apartment nutzen - so der Eigentümer. |
Auch die Freiflächen dürfen wir gerne nutzen. Überall liegt Holz, wir dürfen gerne ein Lagerfeuer machen. Aber dazu ist es uns - ganz ehrlich - zu kalt und vor allem zu nass. Wir verziehen uns in den Dicken.
Nach und nach kommen die guten warmen Sachen zum Vorschein… der warme Fleece Pulli, die kuschelige Jogginghose und die warmen Hausschuhe, die wir schon lange nicht mehr gebraucht haben. |
Es ist eiskalt... |
Am Morgen ist es so kalt, dass wir den Besuch der Stadt erst einmal lange rauszögern. Dick eingemummelt geht es dann irgendwann los.
Unser Thermometer sagt irgendwas mit 10 Grad - aber der Platz ist auf ca. 2.500 m, vielleicht ist es in San Cristóbal doch etwas angenehmer. |
Die Fahrt ins Zentrum ist wirklich schnell und günstig (ca.0,50 € pro Person für eine Fahrt). Kaum dort, freuen wir uns über jedes Kleidungsstück, das wir anhaben.
Der Himmel ist grau, alles ist naßkalt und wir kämpfen uns durch die Fußgängerzone. Viel los ist nicht. Die Restaurants und Bars sind leer, in den Geschäften ist auch tote Hose. |
im Restaurant essen gehen... |
Wir machen das Beste draus, gucken in das eine oder andere Kirchlein und gönnen uns irgendwann eine heiße Schokolade und einen Kaffee… Abends gehen wir essen, in ein gut besprochenes und eher teures Restaurant.
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Auch hier sind wir die einzigen Gäste. Wir dürfen unter der Klimaanlage Platz nehmen, die jetzt als Heizung fungiert.
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Abends auf einem Markt... |
Obwohl auch der Weg zurück zum Dicken im Colectivo super klappt, verlassen wir am Morgen den Platz.
In der Stadt haben wir einen wohl ruhigen Stellplatz gefunden in einer Sackgasse. Ganz in der Nähe ist eine Wäscherei, bei der wir gleich einige Kilos abgeben. |
Sechs Grad zeigt das Thermometer nur noch, trotzdem ziehen wir wieder durch die Stadt.. Wie angenehm, dass der Dicke in der Nähe ist.
Auf einem Markt wird warme Kleidung angeboten. Die Verkäufer sitzen bei diesen Temperaturen auf dem Boden. Viele haben keine Strümpfe und nur Schläppchen an. |
San Cristóbal de las Casas... |
Nachts freuen wir uns über unsere alten Daunendecken. Am Morgen scheint endlich wieder die Sonne und es ist gleich deutlich wärmer.
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Jetzt ist auch wieder Leben in den Straßen. Wir ziehen los und erkunden die Gegend um den Markt, okay, zuerst eine Kirche.
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Der Markt ist so herrlich bunt und vielseitig - also ganz unser Ding:
Live - Musik |
Auch abends ist jetzt mehr los. Richtig gute Live- Musik zum Beispiel.
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Umsonst und draußen und mit einigen Zuhörern...
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Lagunas de Montebello... |
Wir hätten noch ein paar Tage bleiben können - und auch sollen. Denn an unserem nächsten Ziel erwartet uns wieder schlechtes Wetter. Im Nationalpark Lagunas de Montebello fahren wir an einen Traumsee.
Wir parken den Dicken direkt am Wasser - und sehen ihn fast nicht. Der Nebel ist so dicht. Aber wir hören und sehen sie auch manchmal - Kinder im Wasser. Schnell hat auch Thomas die Badehose an. Das Wasser ist sogar verhältnismäßig warm, sobald man aber wieder rauskommt, weht ziemlicher Wind…..zapfenkalt |
Am nächsten Tag regnet es zum Nebel auch noch. Um den Dicken ist schnell überall Matsch, unser guter Vorsatz, wenigstens einen Spaziergang zu machen, stirbt langsam.
Schon lange nicht mehr abgewettert… - wir können es aber noch! Nix tun und später Filme gucken… Wie schade um den See, aber als wir weiter fahren, haben wir nicht ein einziges schönes Foto: |
Rambutan -
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Langsam muss es doch nun wärmer werden.. so hoffen wir, als wir langsam von ca. 1.500 m auf 300 fahren - in den Regenwald, direkt an der guatemaltekischen Grenze entlang. Unser Ziel ist das Dorf „Reforma Agraria“.
Überall werden gerade rote, haarige Früchte angeboten, die wir noch nicht kennen. |
An einem Stand lassen wir uns zeigen, wie man sie isst. Erinnert an eine Litschi, ist mit ihr auch verwandt, nennt sich aber Rambutan.
Kurze Zeit später fahren wir an Rambutan- Plantagen vorbei. Uns schmecken die Früchte wirklich sehr gut. Vorteil: sie sind nicht nur lecker, sondern auch super gesund. |
Reforma Agraria... |
Die Zufahrt zum Dorf Reforma Agraria steht unter Wasser bzw. versinkt im Matsch…
Auch der von uns angedachte Übernachtungsplatz an einem aufgelassenen Campingplatz steht unter Wasser. |
Der Fluß hat heftiges Hochwasser, Thomas rangiert den Dicken auf eine einigermaßen trockene Fläche:
Nun heißt es hoffen, dass kein weiterer Regen mehr kommt. |
Ruhe, eine außergewöhnliche Ruhe... |
Dafür herrscht in der gesamten Siedlung eine außergewöhnliche Ruhe, die man nicht beschreiben kann, ein Friede, der sogar irgendwann etwas auf uns übergeht.
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Als wir am nächsten Morgen den Dicken für einen Erkundungsgang verlassen, turnt eine ganze Gruppe Klammeraffen um uns herum. Und diesmal kommen wir auch mal ganz nah an sie heran.
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Klammeraffen heißen auf englisch: spider monkeys... |
So herrlich, wenn sie sich nur mit dem Schwanz an einem Ast festhalten und dann alle Viere nach unten hängen…. - oder mit dem Öffnen einer Frucht beschäftigt sind.
Bei unseren Spaziergängen sehen wir aber auch noch andere Tiere. Aras gibt es hier wohl auch, die lassen sich aber weder sehen noch hören. |
Brüllaffen hören wir nur zu gut - sehen sie aber leider auch nicht. Kurz nach einer ersten Sichtung schreiender grüner Papageien sichern wir uns den besten Platz im örtlichen Restaurant mit Sicht auf Fluss und Primärwald.
Bei sensationeller Aussicht genießen wir das durchaus schmackhafte Tagesmenü. Immerhin keine zusätzliche Wärme in unserem Auto und kein Abwasch. |
weiter an der Grenze zu Guatemala... |
Am nächsten Tag geht die Fahrt an der guatemaltekischen Grenze weiter. Auf den schmalen Straßen ist nicht viel Verkehr. Das ist auch gut so, hier muss man nämlich ziemlich konzentriert fahren.
Oft wachsen Äste von beiden Seiten in Richtung ´Straße, so dass der Dicke mit seinen 3,65 m Höhe am Besten in der Straßenmitte fährt. Zudem hat es beeindruckend tiefe Schlaglöcher die jetzt mit Wasser gefüllt sind. Zeigen sich Häuser muss man sofort mit Topes (Bollermännern) rechnen, das sind Geschwindigkeitsbremsen, in Form von Beton oder Bitumen quer über die Straße. |
Meist werden die vorher angezeigt, wenn nicht, besteht Gefahr.
Der viele Regen hat teilweise die Straße unterspült, der Asphalt darüber ist ein- oder gleich durchgebrochen. Oft fahren wir auf den schmalen Reststücken und hoffen einfach nur, dass das nicht auch noch bricht. Der Usumacinta als Grenzfluss begleitet uns, er ist ziemlich braun, die Regenzeit ist eben noch nicht ganz vorbei. Trotz alledem: Landschaftlich eine traumhaft schöne Strecke! |
























































