Cascadas Golondrinas... |
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Cascadas Golondrinas: |
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Hier sollen Schwalben ihre Nester in einer Höhle hinter einem Wasserfall bauen und quasi immer durch den Wasserfall fliegen. Ob die Schwalben jetzt, am Ende der Regenzeit brüten? Egal - gut schwimmen soll man in dem Fluss können. Wir gucken es uns einfach mal an.
Als wir auf den Parkplatz fahren, sind wir das einzige Auto. Es ist halb sechs, um 18.00 Uhr ist es hier stockdunkel. Kaum haben wir einen einigermaßen eben Stellplatz gefunden, klopft der Wärter. |
Die Schwalben sind da. Wir gucken verwirrt, lernen aber schnell, dass die Schwalben in der Höhle hinter dem Wasserfall nicht nur nisten, sondern auch schlafen. Innerhalb kürzester Zeit sind wir am Wasserfall und dürfen dieses Spektakel erleben.
Immer wieder sieht man einen Schwarm Schwalben am Himmel, die erst ein oder zwei Runden drehen und dann mitten durch den Wasserfall in die Höhle fliegen. Nicht eine einzige Schwalbe landet naß im Fluss - was für ein Können… |
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Natürlich stellen wir gleich den Wecker für den nächsten Morgen. Thomas ist schon um 5:00 Uhr wach, um sechs Uhr wird es hell, da verlassen die Schwalben sicher die Höhle. Christins Wecker versagt.
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Thomas ist der „Überzeugung“, dass es ohne ihn nicht losgeht….wir stehen Viertel nach sechs am Wasserfall, sind aber wohl zu spät. Nicht eine einzige Schwalbe verlässt die Höhle, als wir warten.
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Die Drohne spinnt... |
Die Drohne stürzt im Wassernebel nur fast ab, insgesamt, trotz unseres kleinen Timingfehlers, ein mystischer Ort. Dafür gönnen wir uns jetzt ein erfrischendes Bad im kühlen Fluss. Auch der Fluss hat natürlich viel Wasser, die Strömung ist beeindruckend.
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Und kleine Fischchen knabbern an der Haut…Aber das Wasser ist schon viel sauberer und dadurch blau grüner als im Usumacinta.
Draußen warten dafür die Mücken… |
Tenosique... |
Auf dem weiteren Weg nach Palenque schauen wir uns noch zwei Stationen der neuen Maya Eisenbahn an, damit sollen tausende Touristen von Cancún über die ganze Yucatan Halbinsel geschleust werden. Eigentlich wollten wir den Canyon des großen Flusses Usumacinta ansehen.
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Ähnlich wie der Weserdurchbruch bei der Porta Westfalica hat hier der große Fluss ein kleines Gebirge geteilt, das ist vor Ort nahe Tenosique aber wesentlich weniger spektakulär als erhofft. Wir essen in einem netten Restaurant reichlich Krabben und ärgern uns nicht.
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Maya Ruinen Palenque... |
Jetzt freuen wir uns auf die Maya - Ruinen von Palenque. Dieses Highlight der ganzen Halbinsel und von Süd Mexiko müssen wir einfach noch einmal erleben.
Da ist es auch egal, dass die Eintrittspreise in den letzten ein, zwei Jahren schlank verdoppelt wurden, Weltkulturerbe halt. Für Europäer ist es immer noch verträglich. Die organisatorischen Abläufe sind einfach nur zum Lächeln. |
Schon am frühen Nachmittag erreichen wir den Stellplatz, bei dem wir günstig stehen und Toilette und Dusche nutzen können. Ein erster Spaziergang im Nationalpark zu den Ruinen lässt uns ordentlich ins Schwitzen kommen.
Die Brüllaffen rufen uns, bilden wir uns jedenfalls ein, leider sehen wir weder Affen, noch Schlangen oder Iguanas (Leguane), obwohl wir mitten durch den Regenwald gehen. |
Auf geht´s zu den
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Dafür sind wir morgens wieder früh auf den Beinen. Gleich bei den ersten Meter unterwegs hören wir ein bekanntes Krächzen. Sekunden später fliegen drei Aras über uns hinweg. Immer wieder ein Erlebnis. (Wie fast immer - keine Fotos!)
Der Park öffnet um 8.00 Uhr, ein Colectivo nimmt uns mit hoch zum Eingang. Tatsächlich sind wir fast alleine in der ersten Stunde. |
Was für ein Glück, wir haben einen herrlichen Tag mit blauem Himmel erwischt.
Die Ruinen mitten im Regenwald sind immer noch mystisch. Selbst als die ersten Reisegruppen kommen, wirkt der Park nicht voll. Ausgiebig bestaunen und besteigen wir den Palast, sowie einige Tempel und Grabmale und bewundern die Aussichten von oben. |
Unser Highlight... |
Unser Highlight ist aber der Weg mitten durch den Wald wieder nach unten. Hier sind viele Bauten (über 90 %) noch nicht ausgegraben, die frei liegenden grün überwuchert.
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Ganz alleine laufen wir über wackelige Brücken und vorbei an riesigen Bäumen und klaren Bächen.
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Ein riesiger Iguana... |
Plötzlich sehen wir einen recht großen Iguana vor uns. Der lässt sich auch durch uns nicht groß einschüchtern.
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Entspannt post er für unserer Fotos…
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Cascadas Agua Azul... |
Schon am frühen Nachmittag sind wir - wider Erwarten - naßgeschwitzt aber glücklich zurück am Dicken. Nach einer erfrischenden Dusche fahren wir weiter - die Cascadas Agua Azul sollten wir heute noch erreichen.
Tatsächlich biegen wir gegen halb sechs in die schmale Straße hinab zu den Cascadas ein und werden zuerst mal durch ein Steil gestoppt. Oh ne. Dann ein Grinsen. Kleine Kinder versuchen den Touristen Bananen und Süßes zu verkaufen. Thomas verhandelt mit einem Lachen im Gesicht ernsthaft mit den kleinen Profis. Schlussendlich dürfen wir auch ohne etwas zu kaufen weiterfahren. Wenige hundert Meter weiter der nächste Stopp. |
Jetzt müssen wir bezahlen - pro Person umgerechnet € 2,— Straßengebühr.
Am Ortseingang der nächste Stopp. Wieder müssen wir pro Person € 2,— Eintritt ins Dorf bezahlen. 50 m weiter der nächste Stopp: tatsächlich müssen wir einem Polizisten unsere Tickets vorlegen, die nun abgerissen werden. Dann sind wir da. Fürs Parken mitten auf dem großen Platz wird kein Geld mehr verlangt. Auch zu den Wasserfällen kommen wir jetzt ohne weitere Gebühren. Die großen Busse sind bereits wieder weg. So können wir ganz entspannt den riesigen Wasserfall entlanglaufen und einen ersten Eindruck gewinnen. Vorher noch eine Kraftprobe…. |
Die Wasserfälle von oben... |
Hier gibt es unzählige Essenstände, die wir eigentlich besuchen wollten. Ein Blick auf die Rezensionen bei google ergibt aber, dass wir doch selbst kochen. Wir finden nicht ein einziges einigermaßen gut bewertetes Restaurant.
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Bevor es losgeht mit dem Kochen, gönnt sich Thomas eine erste Abkühlung im Wasser.
Am Morgen hüpfen wir beide ins Wasser, nachdem Thomas die Drohne einmal über den Wasserfall hat fliegen lassen. |
Brüllaffen, die nicht brüllen... |
Dann taucht plötzlich an einem Baum eine kleine Gruppe Brüllaffen auf, die sich die kleinen roten Beeren zum Frühstück schmecken lassen. Die Jungs haben keine Angst und kommen sogar recht weit runter.
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Warum sie nicht brüllen? Das verraten sie uns leider nicht. Jedenfalls haben nicht nur wir großen Spaß an den Turnern. Selbst die einheimischen Verkäuferinnen an den kleinen Ständen gucken ihnen mit Freude zu.
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Erfrischung im kühlen Wasser... |
Danach geht es erst unten und dann weiter oben in das herrlich frische Wasser, der Besuch hat sich gelohnt.
Trotz der übervielen Stände mit Menschen, die permanent darum bitten, etwas zu kaufen oder essen zu gehen. |
Das Wasser war auch nicht wirklich blau, sondern eher grün, das liegt aber an der Jahreszeit.
Erst im Laufe der Trockenzeit wird sich das ändern. |




























































