Zip-Lining im
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Rainforest Adventures
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Wir werden gleich an zwei Seile gehängt. Dann Beine verschränken, Hände hier und da, Oberkörper nach hinten legen und ab geht die Post.
Es macht großen Spaß und viel zu schnell sind wir am anderen Ende. |
Dort nimmt uns der andere Betreuer in Empfang. Jede Zip Line wird etwas schneller und / oder länger.
Mit jeder weiteren Fahrt fällt die Anspannung ab und wir können uns ganz auf die Fahrt und die Gegend konzentrieren. |
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Warum haben wir das eigentlich nicht schon viel früher gemacht? Die Wege zwischen den einzelnen Lines ist kurz, zwischendurch werden wir von einem kleinen Minibus zum nächsten Punkt gebracht.
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Getränkepausen gibt es auch. Leider sind die 10 Fahrten viel zu schnell zu Ende. Das werden wir irgendwo nochmal machen….wir freuen uns wie kleine Kinder: Erst Angst bzw. Bedenken, dann: NOCHMAL!!!
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mit der Aerial-Tram durch den Regenwald... |
Tempo-Wechsel. Nun dürfen wir in die Seilbahn steigen. Die ist offen und fährt gaaaanz langsam. Auf dem Hinweg eher unten, auf dem Rückweg direkt darüber.
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Über eine Stunde sind wir unterwegs. Es ist toll, mal oben in die Bäume bzw. den Regenwald gucken zu können. Leider sehen wir wenig Tiere. Egal.
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ungeplante Wanderung... |
Als nächstes machen wir die kleine Wanderung durch den vielfarbigen, grünen Dschungel. Sie soll nur 800 m lang sein, also eher ein kleiner Spaziergang auf befestigten Wegen.
Als ein Schild zu einem „sendero“, also einer Wanderung, mitten ins Gestrüpp zeigt, folgen wir. Ok, der Weg ist matschig und rutschig und es geht gleich ziemlich steil bergauf. Das Hinweisschild, dass man hier nur vor 13.00 Uhr hineinlaufen soll, ignorieren wir. Nach wenigen Metern finden wir spannende Fußspuren im tiefen Matsch. |
Sieht nach Tapir aus, da sind wir beiden Laien uns einig. Sieht nach ziemlich großem Tapir aus. Wir wollen schon lange einen Tapir in freier Wildbahn sehen, aber so nah?
Wo auch immer das Tier ist, es zeigt sich uns nicht. Wir stapfen weiter durch den Matsch und die tiefen Pfützen. Unser kleiner Abzweig wird immer mehr zu einer größeren Wanderung. Wir sind darauf nicht vorbereitet und hoffen, dass wir nicht irgendwann umdrehen müssen. Dieser Weg muss nicht noch einmal sein. |
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Es geht ziemlich steil bergauf und danach ziemlich steil bergab, bis wir an einem Fluss entlang laufen. Es ist nun schon 16.00 Uhr. Um 16.30 Uhr schließen die hier und kurz nach 17.30 Uhr ist es dunkel.
Ein Ende unserer schönen Wanderung ist immer noch nicht in Sicht. Den Besuch im Orchideengarten und bei den Schmetterlingen (im Preis enthalten und sicher interessant) haben wir in Gedanken schon gestrichen. Einigermaßen sicher wieder auf die Straße kommen, das ist das Ziel. Laut Maps.me sind wir ziemlich nah, aber was nutzt uns ziemlich - so ganz ohne Weg? |
Irgendwann landen wir am Start bzw. Landepunkt einer Zip-Line. Puh, jetzt geht es wenigstens gepflastert weiter.
Und endlich, endlich landen wir auf der Straße, die hoch zum Zentrum führt. Nach kurzer Zeit hält ein Minibus und nimmt uns mit. Oben ist - wie erwartet - schon alles geschlossen.Die Orchideen blühen sowieso jetzt nicht. Mit ihm können wieder mit nach unten zum Dicken fahren. Müde und voll von Matsch steigen wir in den Dicken. Jetzt brauchen wir jetzt dringend einen Schlafplatz, es ist nach 17.00 Uhr und wird gleich dunkel. |
PIERELLA GARDEN |
Thomas findet ein sehr empfohlenes Anwesen, das in der Nähe ist. Davor können wir vielleicht schlafen und den „PIERELLA GARDEN“ morgen besichtigen - so die Idee. Klappt.
Noch im Hellen steht der Dicke auf einem optimalen und ruhigen Platz. Aus dem kleinen Park kommt eine Reisegruppe und zwei Mitarbeiter. Wir bekommen die offizielle Genehmigung, hier über Nacht stehen zu bleiben. Um 6.30 Uhr will uns ein junger Mann zu einer Führung abholen. |
Der Wecker klingelt sehr früh. Kaum sitzen wir am Frühstück, beginnt es zu regnen.
Bei Regen keine Tour, das hatten wir auch besprochen. Da sieht man keine Tiere und wird nass. Trotzdem dürfen wir schon in die Anlage. Hier werden Zimmer angeboten, mit Verpflegung versteht sich (ab 150 $ pP). Vom Restaurant aus sieht man auf einen Platz, auf dem Vögel gefüttert werden. Bananen und gekochten Reis gibt es für die Piepmätze heute. Und natürlich Zuckerwasser für die Kolibris. |
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Hier ist richtig was los. Um uns herum stehen Mitarbeiter, die fast alle der teils schrillbunten Vögel mit Namen benennen können.
Wir bekommen eine App zur Vogelbestimmung genannt, die wir gerne weiter geben wollen: „MERLIN BIRD ID“. Das Land, in dem man ist, muss man aber herunterladen, damit die Bestimmung auch offline funktioniert. |
Als es aufhört zu regnen, beginnt unsere Tour.
Wir sind beeindruckt: mehrere Arten Fledermäuse, Frösche, einen nachtaktiven Vogel, der tagsüber auf der Erde ruht und super getarnt ist, Kapuzineraffen und viele, viele Schmetterlinge und Vögel. Unser Guide fiept durch die Zähne und ein Raubvogel antwortet, zeigt sich aber leider nicht. |
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William, dem die Anlage gehört, hat vor 28 Jahren mit der Wiederaufforstung begonnen. Er begann Schmetterlinge zu züchten und verkauft und versendet die Puppen ins Ausland.
Jede Schmetterlingsart hat ihre speziellen Bäume und Büsche, auf denen sie ihre Eier ablegt- und nur da! Aber William vermehrt nicht nur Schmetterlinge, sondern hat auch Cucarachas (Schaben als Futter), Skorpione, Gottesanbeterinnen und Gespenstschrecken. Letzteres sind Insekten, die zur Tarnung wie Blätter oder Stäbe aussehen. |
Wir sehen und lernen viel Neues. Und auch wenn wir Einiges schon wussten: einen lebenden Ast (Gespenstschrecke) in die Hand nehmen zu können, ganz vorsichtig, ist etwas Besonderes.
Zwischendurch lernen wir William selbst kennen. Der hagere Mann ist sich für keine Arbeit zu schade. Er zeigt uns eine weitere Futterstelle für Vögel, schneidet Bananen auf und steht dann selbst lange dabei und erklärt und zeigt. Dazu bietet er frisch aufgebrühten, sehr feinen Kaffee an. |
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Solche Vögel-Futterstellen haben wir schon öfter erlebt. Jedesmal faszinierend, jedesmal andere Vögel, jedesmal verbringen wir dort Stunden - für uns besser als jedes Fernsehprogramm.
Mit Google.Lens und der neuen App |
identifizieren wir einige besonders hübsche Tiere, u.a. den Maskentyrann, den Türkisnaschvogel und viele sehr farbige Tangare.
Und so sind wir natürlich die Letzten, die Williams selbst erschaffenes Paradies an diesem Abend verlassen. |
Unerwünscht und verjagt... |
Wenige Kilometer weiter finden wir einen tollen Stellplatz an einem Fluss.
Kaum steht das Essen auf dem Tisch, kommt ein Willi-Wichtig und erklärt uns, dass dieses Land einem Hotel gehören soll und wir hier nicht stehen dürfen. Jede Diskussion sinnlos. Nach dem Essen müssen wir weiter - trotz |
Dunkelheit. Am nächsten Stellplatz in einer ungepflasterten Seitenstrasse vor einer Kirche haben wir auch nicht viel Glück.
Wir werden zwar nicht verjagt, es ist aber ziemlich laut, Autoverkehr ab ca. 03.00 Uhr morgens. Eine gute Nacht ist was anderes, gehört zu diesem Leben aber auch dazu. |