ein Blick auf das neue Gefängnis? |
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an der Costa del Sol... |
Kurz nach der Abzweigung in Richtung Gefängnis viele Soldaten und eine Straßensperre.
Hier muss man einen Passierschein haben, um durchzukommen. Haben wir nicht. Umdrehen unter Militäraufsicht. Klar, dass man da keine Fotos macht... |
Wir wollen noch einmal an der Costa del Sol übernachten. Viel versprechender Name, diese Halbinsel hat für uns aber nichts zu bieten, nur Mauern.
Ans Meer kommt man nur über wenige schmale, unscheinbare Trampelpfade. Keine Chance, den Dicken irgendwo zu parken. |
am Ende der Halbinsel... |
Wir hatten unterwegs von einem Kaffee mit Meerblick geträumt. Keine Chance. Hier ist alles zugebaut. Die wenigen Cafés bieten nur einen ungemütlichen Blick auf die Straße.
Erst am südöstlichen Ende der Halbinsel in La Puntilla haben wir das Gefühl, wieder in El Salvador anzukommen. |
Hier gibt es riesige Restaurants, zwischen den Tischen hängen Hängematten.
Allein bei der Vorstellung, dass hier mal alle Tische besetzt sind, steigen sämtliche Fluchtinstinkte in einem hoch. |
im Staub eingesunken... |
Hier gefällt es uns nicht, weiter wollen wir am Nachmittag auch nicht mehr, also suchen wir einen Platz für die Nacht. Aber auch das ist deutlich schwieriger, als gedacht. Bei diesen Temperaturen möchten wir einen Platz so nah am Meer wie möglich, um vom kühlen Wind etwas zu profitieren.
Irgendwann finden wir eine Fläche, nicht am Meer, aber ruhig wirkend, mit „Parqueo“ beschrieben. Der alte Mann will erst nichts, dann doch 5 US $ fürs Parken. Er dirigiert Thomas und den Dicken unter einen Baum. Kaum steht der Dicke, versinkt er im tiefen Sand. |
Wobei Sand eigentlich das falsche Wort ist. Das ist kein Sand, das ist Staub… Nichts geht mehr. So bleiben wir einfach stehen.
Kurze Zeit später rückt ein Arbeitstrupp auf dem Feldweg an. Alle bekleidet mit orangefarbenen Warnjacken kehren sie Laub und wahrscheinlich auch Müll zusammen. Die Häufchen werden alle paar Meter angezündet. Innerhalb kurzer Zeit sieht man die Hand fast nicht mehr vor Augen. Alles steht unter Qualm. |
Rückrufaktion
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Nach einer warmen und windstillen Nacht geht es mit Schaufel, Luftablassen und Sandblechen am nächsten Morgen problemlos raus aus dem Staub und weiter in die Hauptstadt.
Bei Mercedes nimmt man unser Problem sehr ernst, hat aber keine Ahnung. Dass wir Sicherheitsschuhe mitgebracht haben, hat sich gelohnt. Thomas darf mit in die Werkstatt. Und wie immer, haben wir natürlich auch noch weitere Aufgaben. Irgendwas ist ja immer. |
Nach wenigen Stunden haben wir die Bestätigung für den Kreis Lippe in der Hand (geprüft wurden nur Fehlermeldungen, getauscht nix) und wir können weiter. Nun wollen wir uns das neue Zentrum der Stadt, die „Zona rosa“ noch ansehen.
Am iOverlander Platz steht bereits ein Wohnmobil aus Frankreich. Als wir später zurück kommen, steht ein spanisches Auto auch dabei. |
Bier und Burger... |
Direkt ums Eck ist eine Craft-Bier Brauerei. Der perfekte Ort für unseren Abend…
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Manchmal braucht man einfach Bier und Burger...
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zur HNO Ärztin... |
Die Zeit in der Hauptstadt nutzen wir noch für einem Arztbesuch. Thomas hat seit unseren Tauchgängen immer wieder Ohrenschmerzen und komische Geräusche im Ohr, da ist eine Kontrolle bei einem HNO Arzt notwendig.
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Ohne Termin kommen und sofort behandelt werden - und das in der Semana Santa? Geht! Für pauschal US $ 50,— wird er untersucht. Im Wesentlichen ist alles in Ordnung. Viel Ohrenschmalz wird abgesaugt, unangenehm.
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moderne Großstadt... |
Natürlich gucken wir uns auch die edlen Malls und modernen Gebäude an.
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Aus dem Ärztehaus haben wir auch einen guten Blick über die Stadt...
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Fussball-Fans... |
In einer Bar in einer der Malls wird das Championsleague Spiel Mailand/Bayern gezeigt.
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Wir lernen Fans in beiden, aber mehr in Bayern und Deutschland Trikots kennen.
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bei Emily... |
rIn jeder Hinsicht beruhigt geht es wieder in die Höhe. Wir wollen auf den Vulkan Santa Ana wandern. Dummerweise vertrauen wir mal wieder auf google maps und sind plötzlich auf einem Weg, der gar nicht für unseren Dicken gemacht ist. Der Weg ist super steil, super eng und dazu auch ziemlich bewachsen. Einmal eingebogen, ist umdrehen keine Option mehr. Was urspünglich als "schnellster Weg" angezeigt wurde, wird zum Zeit- und Nervenfresser.
Mit Untersetzung kämpft Thomas den Dicken im Schritttempo nach oben. Nun heißt es hoffen, dass uns nicht noch ein Auto entgegenkommt und dass alle Äste hoch genug sind. Drehen geht hier gar nicht und rückwärts diesen schmalen Weg wieder runter? Besser nicht dran denken. Wir sind beide schweißnaß, als wir endlich wieder auf die asphaltierte Hauptstraße einbiegen. Geschafft! Notgedrungen übernachten wir im Hotel/Restaurant von Emily. |
Sie hat einige Jahre in den USA gelebt, spricht perfekt englisch und lädt uns zum Lagerfeuer ein.
Hier erfahren wir aus erster Hand, was in diesem Land zu Zeiten der Bandenkriege los war. Es gab wohl mehrere Querverbindungen zwischen Banden und Polizei und Politik. Dadurch konnten sich von den Banden bedrohte Menschen auch nicht an die Polizei wenden, hatten jedenfalls Angst davor. Der inzwischen weltweit bekannte neue Regierungschef Bukele, ehemaliger Bürgermeister von San Salvador, griff ziemlich hart durch, verkündete, wir erwähnten es schon, den Ausnahmezustand und lies Zehntausende verhaften. Emily weiß von Leuten, die ebenfalls verhaftet wurden und die sie für unschuldig hält. Das hat alles mehrere Facetten. Interessanterweise haben wir beide kein einziges Foto von der Auffahrt oder dem Platz bei Emily… Sorry… |















