zum Cerro Verde... |
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wandern... |
Es werden auch Wanderungen auf den Vulkan Izalco (1.950 m) angeboten, der zuletzt 1966 ausgebrochen ist.
Der Aufstieg zum Izalco soll zudem deutlich anspruchsvoller sein. Aber auch zum Izalco waren alle Wandergruppen bereits voll und unterwegs. |
Spektakulär der Sonnenuntergang vom Nationalpark aus.
Man kann sich das schwer vorstellen, aber in El Salvador reiht sich ein Vulkan an den nächsten. Und genau so sieht es hier aus… |
auf den Santa Ana Vulkan... |
Am nächsten Morgen geht es pünktlich los. Die riesige Gruppe an Wanderer wird in 20er Gruppen eingeteilt. Dann geht es los.
Unser Guide hat wohl die Aufgabe, alle seine Schäfchen abends wieder zurück zu bringen. Vor allem auf uns fünf Ausländer hat er einen besonderen Blick. |
Und das ist ganz schön schwierig. Denn nicht nur die fünf oder sechs Wandergruppen vom Cerro Verde sind unterwegs, auch von anderen Startplätzen aus kommt man mit Wandergruppen auf den Santa Ana.
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Menschenmassen... |
Soll heißen: Menschenmassen drängen sich im Gänsemarsch den schmalen Trampelpfad hoch zum Vulkan.
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Alle ca. 15 Minuten wartet unser Guide auf seine Gruppe. Erst wenn alle da sind, geht es weiter.
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Im oberen Drittel kommen uns die ersten Leute schon wieder entgegen.
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Nach gut zwei Stunden stehen wir am Kraterrand und WOW! Das ist schon ein Blick!
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Transport... |
Am Rückweg graut uns schon etwas vor dem letzten Aufstieg wieder hoch zum Cerro Verde. (Ca. 300 Höhenmeter). Kurz bevor es wieder bergauf geht, warten jedoch kleine Transporter, auf deren Ladefläche man für 1 US $ wieder hoch fahren kann.
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Das Angebot nehmen nicht nur wir gerne an, zumal wir alle den Weg ja schon vom Morgen kennen.
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nur ganz kurz verschnaufen... |
Nach kurzer Verschnaufpause am Dicken geht es für uns gleich weiter.
Denn zufällig hatten wir folgende Passage im Reiseführer entdeckt: „Sonsonate ist eine staubige Stadt…. |
Einen Grund, länger zu verweilen (geschweige denn hier zu übernachten), gibt es eigentlich nicht, es sei denn, man ist während der Semana Santa hier. Dann scheint sich die halbe Provinz hier zu versammeln.“
(aus Lonely Planet „Zentralamerika“) |
Sonsonate und
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Karfreitagsprozession in
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Heute ist Karfreitag, also Semana Santa.
Sonsonate ist nicht weit weg - nichts wie hin! Gegen 17.00 Uhr suchen wir einen Parkplatz in der Stadt. |
Viel los ist nicht, es suchen noch einige andere nach Parkplätzen. Auf dem Weg zur Kirche sehen wir immer mehr Männer in schwarzen Gewändern und weißen Umhängen, die an kitschige Vorhänge erinnern.
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das haben wir noch nie gesehen... |
Manchmal haben wir auch großes Glück. Quasi pünktlich zu Beginn der Prozession stehen wir - mit vielen, vielen anderen Menschen vor und in der Kirche.
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Wir können beobachten, wie in einer Zeremonie Christus vom Kreuz abgenommen und in einen gläsernen Sarg gelegt wird. Der kommt auf ein schweres Tragegestell, geschmückt und beleuchtbar, Paso genannt.
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die Spannung steigt... |
Dann kommen die „wirklich“ wichtigen Menschen der Gemeinde.
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Plötzlich beginnt laute Musik und der Paso, geschmückt und beladen mit dem gläsernen Sarg wird von vielen Männern (Cargadores) aus der Kirche getragen. Viel Weihrauch liegt in der Luft.
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Frauen dürfen auch tragen... |
Einig Männer haben nun schwarze Hauben auf, die das Gesicht verdecken. Diese Hauben hat sich irgendwann der Klu-Klux-Klan von den katholischen Osterprozessionen abgeguckt.
Das Gestell / der Paso werden nun langsam um den Marktplatz getragen. |
Kaum sind sie auf der anderen Seite, ertönt wieder laute Musik und nun kommen weitere drei Pasos, diesmal getragen von Frauen, aus der Kirche.
Auch die Frauen sind alle einheitlich gekleidet mit schwarzen Röcken, weißen Blusen und schwarzen Hauben oder Tücher auf dem Kopf. Alle haben hautfarbene Strümpfe und geschlossene Schuhe an. |
auf dem Marktplatz... |
Alle Pasos werden bis sechs Uhr morgens durch die Stadt getragen.
Wir entdecken, dass der Paso oder Thron mit dem Jesus im gläsernen Sarg hell erleuchtet wird, sobald es dunkler wird. Warum? |
Unter dem Paso hängt ein großer Stromerzeuger….
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Pupusas muss man probieren... |
Unser Abendessen besteht aus ein paar Pupusas, gebackene und gefüllte Maisfladen.
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Sie werden im ganzen Land am Straßenrand angeboten, eine Spezialität in El Salvador.
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auf der Suche nach einem Schlafplatz... |
Dann versuchen wir, aus der Stadt herauszufahren. Das hört sich einfacher an, als es ist, da die meisten Straßen wegen der Prozession gesperrt sind, auf allen anderen staut es sich umso mehr.
Leider sind alle Übernachtungsplätze in der Nähe wegen der Prozessionen nicht anfahrbar. Es ist nun dunkel und wir suchen doch nur einen ruhigen Parkplatz. |
Nach langer Suche finden wir irgendwann einen ebenen Platz an einem Wasserwerk und einem Fluss.
Morgens finden wir um den Dicken herum viele Essens- und Versorgungsstände. Der Fluss wird wohl an freien Tagen (heute ist Ostersamstag) als Freibad genutzt. |
Ruta de la Flores... |
Für uns beginnt hier die wunderschöne „Ruta de las Flores“.
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Viele der angrenzenden Orte gucken wir uns natürlich an. Da Ostersamstag ist, gibt es auch überall etwas zu entdecken:
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in Juayúa:
in Apaneca: |
Auch dieser Ort ist hoffnungslos überfüllt. Wir erhoffen uns, einen guten Stellplatz oben an der Laguna verde zu bekommen.
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Auch hier ist es voll, aber so ruhig, dass wir erst nach Ostern wieder runterfahren. (Ostermontag ist hier kein Feiertag)
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an der Laguna Verde...
in den Kaffeeplantagen... |
Am Ostersonntag wandern wir durch die Kaffeeplantagen - bei Nebel, die Regenzeit wird demnächst beginnen.
Wir sehen Kaffeekirschen, Knospen und Blüten, alles zur gleichen Zeit- Tropen eben. |
In manchem Telefonat mit Deutschland stossen wir auf Verwunderung, wann hier was wächst:
Eigentlich immer und alles. Temperaturen unter 10 Grad gibt es niemals. |












































































































