Es könnt´ alles so einfach sein,... |
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Grenzübergang von
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Auch hier will die freundliche Dame vom Zoll in den Dicken gucken. Und sie will plötzlich, dass wir alle Schranktüren und den Kühlschrank öffnen. Unser Adrenalinspiegel steigt… der Kühlschrank ist voll. Die Dame kniet sich vor unseren Kühlschrank und inspiziert genau. Sogar die Gemüsefächer öffnet sie und macht Fotos vom Inhalt. Oh Gott, und jetzt?
Sie sagt: „Okay“, steht auf und steigt wieder aus. Ob das jetzt Stress gibt? Falsche Angaben auf dem Formular… immerhin haben wir nicht nur Gemüse, sondern auch rohes Rind- und Hühnerfleisch dabei. Aber eben für den Privatbedarf…. |
Bei „Migraciones“ gibt es einen Einreisestempel in den Pässen für Honduras. Zurück bei Aduana heißt es jetzt „Warten“. Und weiter warten. Keiner sagt uns warum und/oder worauf. Warten. Die Spannung steigt.
Irgendwann kommt ein junger Mann, stellt alle möglichen Fragen und verschwindet wieder. Wieder warten. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt er mit viel Papier zurück. Zusammen geht es jetzt zur Kasse. Erst nachdem die Bearbeitungsgebühr bezahlt ist, bekommen wir das handschriftlich ausgefüllte TIP für 30 Tage. Geschafft. |
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Dass unser Kühlschrank mit Lebensmitteln gestopft voll ist, ist kein Thema mehr. Wir können los. Uns fällt ein Stein vom Herzen.
Bevor wir aber richtig los können, steht plötzlich ein in Gegenrichtung wartender LKW direkt vor uns auf der Straße. |
Wir können weder vor noch zurück. Der Fahrer des LKW steigt aus und verschwindet.
Wieder warten wir gefühlte Ewigkeiten, bevor es endlich weiter geht. |
Luxus- Camping... |
Im ersten größeren Ort ziehen wir Lempiras, die lokale Währung Honduras und kaufen neue SIM Karten. Das klappt zwar nicht sofort, aber mit Geduld und Energie (einmal durch den Ort gerannt) dann doch.
Endlich geht es nun zu einem Campingplatz, den eine junge Familie neu gebaut hat, die einige Jahre in den USA gelebt und dort wohl Geld verdient hat. Auf dem Grundstück werden gleich von Deutschen begrüßt. Julian, Nina und die beiden Kids (3 und 10 Jahre alt) sind mit Hund in ihrem |
Camper unterwegs und laden uns spontan ein, zu ihnen ans Lagerfeuer zu setzen.
Wir fühlen uns sofort wohl, es gibt gleich viel zu erzählen und Erfahrungen auszutauschen. Hier gefällt es uns sehr gut. Es ist herrlich ruhig, kein Hund bellt, kein Hahn kräht, kein Fahrzeug hupt. Die Luft ist kühl, wir schlafen wie Babies. Und so bleiben wir noch, auch als die Hamburger Familie wieder weiterfährt. Nun sind wir die einzigen Gäste auf dem ganzen Platz und bekommen sogar unsere Wäsche gewaschen. Herrlich… |
Blutmond... |
Thomas liest, dass in Zentralamerika eine totale Mondfinsternis ansteht und - wegen Trockenzeit - auch gut sichtbar sein müsste.
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Natürlich bleibt er fast die gesamte Nacht wach und beobachtet den Mond. Auch mit dem Handy beeindruckende Fotos vom Blutmond…
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in die Hauptstadt Tegucigalpa... |
Nach drei Nächten zieht es uns dann doch weiter. Die Hauptstadt Tegucigalpa ruft. Hier gibt es zwar nicht viel zu gucken, aber einen Eindruck wollen wir von der Stadt schon bekommen.
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Und einige Sachen wollen wir dort auch noch erledigen. Wir stromern durch super-edle Malls, fahren dann auf einen auf IOverlander empfohlenen Stellplatz in einer Gated Community.
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...manche Nächte müssen einfach nur zu Ende gehen... |
Erst wollen uns die beiden Aufpasser nicht reinlassen. Als wir erwähnen, dass eine Freundin uns diesen Stellplatz empfohlen hat (das ist ja die erweiterte Wahrheit) werden wir plötzlich durchgewinkt. Wie jetzt?
Als wir das Abendessen vorbereiten, klopft jemand an den Dicken. Wir dürften hier nur stehen, wenn wir einen Aufkleber am Dicken hätten. Haben wir nicht. Der Typ verschwindet wieder. Wir essen. Es klopft wieder. Nun steht einer der beiden Wärter vor dem Dicken und bittet uns, wieder zu fahren. Oh nein. Es ist Freitag Abend, gegen 21.00 Uhr und wir müssen jetzt in dieser Großstadt einen neuen Stellplatz suchen. Auf IOverlander ist ein weiterer angeblich ruhiger Stellplatz in einem Wohngebiet eingetragen. Den steuern wir nun an und parken neben heftig gesicherten Grundstücken. Wir lassen das Licht aus, um keine Aufmerksamkeit zu erregen und gehen schnell ins Bett. |
Kaum dort, beginnt in der Nähe Livemusik, die gefühlt immer lauter wird.
Aber auch als die Musik gegen 1.30 Uhr endlich zu Ende ist, wird es nicht leise. Verständlich, wir sind in der Hauptstadt, es ist Freitag Abend, da gehen die Menschen gerne aus. Wer sind wir, die in einem Auto einfach nur schlafen wollen. Großer Vorteil von diesem Stellplatz: keiner will was von uns, wir können wirklich einfach stehen bleiben. Es finden sich auch einige Feiernde, die nach der großen Party am Dicken vorbei müssen. Diese Nächte sind hart, aber irgendwann auch zu Ende. Nun steht eines für Chris fest: nicht noch eine Nacht in Tegucigalpa. Wir fahren in die Altstadt, bewundern die Kathedrale, trinken einen Cappuccino, versuchen noch das eine oder andere zu kaufen und genießen dann von einem Aussichtspunkt den Blick über die Stadt, bis wir sie in Richtung Norden verlassen. |
Weiter zur Karibik... |
Eigentlich eine schöne, quirlige Stadt, Von oben erkennt man die Kessellage mit einigen kleinen Hügeln drin. Aber uns zieht es nun wieder ans Meer, an die Karibik.
Von Julian haben wir einen tollen Tip bekommen: Die RT 39 ist - entgegen der Information auf den Landkarten - gut ausgebaut, asphaltiert und super zu fahren. Wir kommen gut voran, halten am Abend vor einem Restaurant, das wohl auch einen Pool anbietet. Wieder parkten wir neben meinem deutschen Wohnmobil auf Sprinter, diesmal mit Erlanger Kennzeichen. |
Nach dem Essen setzen wir uns zusammen. André und Tanja haben ihr Auto selbst und sehr liebevoll ausgebaut.
Obwohl wir ja in der letzten Nacht nicht viel und schon gar nicht gut geschlafen haben, krabbeln wir auch heute erst nach 1.00 Uhr ins Bett. So viel gibt es zu erzählen… Von André bekommen wir noch ein super Programm mit Reparaturhilfen für unseren Mercedes. Klappt super, vielen Dank. Natürlich kommen wir auch hier morgens nicht schnell los, warum auch? |














