An die Karibikküste Honduras... |
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Trujillo... |
Prompt regnet es am stürmischen nächsten Tag. Das Karibikwasser ist zwar gar nicht einladend, Thomas springt trotzdem rein und kämpft mit Unterströmungen.
Chris wird von den Sandfliegen hier mal wieder oft und heftig gestochen. |
Durch die allergische Reaktion ist sie mit dunkelroten dicken und juckenden Stichen fast am ganzen Körper übersät.
Ein Grund, warum wir nach zwei Nächten diesen Platz wieder verlassen. |
Der Dicke bekommt neue Reifen... |
Nach einer weiteren Nacht auf der anderen Seite von Trujillo mit Bilderbuch-Sonnenuntergang geht es weiter westlich nach Sambo Creek.
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Unterwegs kommen wir an einem sehr großen und professionell wirkenden Reifengeschäft vorbei. Das hat sogar die Größe für den Dicken vorrätig. Welche Freude…
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Sambo Creek,
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In Sambo Creek fahren wir auf einen empfohlenen Stellplatz direkt am Meer außerhalb des Ortes. Dass etwas Müll auf dem Platz liegt, irritiert uns in Honduras nicht mehr.
Meist liegt so viel, dass wir es auch gar nicht mehr einsammeln. Wohin auch damit? Oft haben wir das Gefühl, dass die Müllwagen den Müll direkt neben die Überlandstraßen kippen. Es macht uns einfach nur traurig… Wir schlafen direkt an einem traumhaft schönen Strand - herrlich feiner Sand, keine Steine - kilometerlang. Ok, das Wasser ist etwas dunkel, ob das am starken Regen liegt, der Erde im Fluss ins Wasser schwemmt? Wir wissen es nicht. |
Der Ort Sambo Creek selbst ist auf der einen Seite schrecklich trostlos, einige Leute wirken am späten Morgen schon bedröhnt…
Hotel an Restaurant an Hotel direkt an dieser schönen Küste sind leer und verfallen. Bei unserem Erkundungsspaziergang finden wir eigentlich nichts mehr wirklich Funktionierendes. Ein einziges Hotel mit Restaurant ist wirklich noch betrieben und hat sogar Gäste. Als wir zum Dicken zurück laufen, gehen wir durch eine wunderschöne Landschaft. Aber: selbst in kleinen Bächen und Seen schwimmen Unmengen von Plastik und Tüten… Zudem regnet es auch heute oft. |
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Unsere Laune ist gedrückt. Wir buchen einen Tagesausflug zu den Cayos Cochinos, einer Inselgruppe, die den Ruf hat, glasklares Wasser und viele Fische zu haben.
Helen, die Betreiberin des letzten Hotels hier empfiehlt uns verschiedene Anbieter und nach einem Getränk entscheiden wir, dass wir auf ihrem Parkplatz übernachten. Das ist mit zehn Dollar bezahlbar und Strom gibt es auch. Dann spricht uns Steve, ein netter Amerikaner aus Ohio, an. |
Er erzählt, warum der Ort so heruntergekommen ist. Nach irgendwelchen politischen Streitigkeiten stand Honduras auf der Liste der Länder, in die Amerikaner nicht reisen sollen oder dürfen, ähnlich wie Kuba.
Nach diesem Boykott sorgte COVID für den Rest. Das ließ die Preise verfallen und er kaufte zu einem Viertel des vorherigen Preises ein recht nettes Strandhaus. Ob wir nicht mal vorbeikommen wollen. Wir verabreden uns für kurz nach 18:00 Uhr. |
bei Judy und Steve... |
Steve und seine Frau Judy heißen uns herzlich willkommen, Sie sind jeden Winter hier und haben noch Biervorräte, die ausgetrunken werden müssen.
Beide erzählen von seinem Job, er ist und war wohl absoluter Papageienexperte. Unter anderem hat er ein Halfter erfunden, mit dem man in Gefangenschaft gehaltene Papageien ausführen kann. Wir sind erst überfordert mit der Reaktion auf dieses Geschirr... Er erläutert aber nachvollziehbar, das es nun mal viele der roten Aras in Gefangenschaft gibt und |
das ist für die auf jeden Fall besser ist, mal rauszukommen.
Genau dafür hat er mit erheblichem Aufwand dieses Halfter entwickelt. Er spricht von $150.000,--. Beide haben gute Tipps für den Rest des Landes, auf einer Landkarte hat er schon Münzen an die wichtigsten Stellen gelegt und beide raten uns von der Lieblingsinsel der Amerikaner, Roatan, ab, gleichzeitig empfehlen sie uns Utila, da es sei viel netter und auch günstiger als nebenan. |
Tagesausflug zu den
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Am nächsten Morgen sollen wir eigentlich um 8:00 Uhr am Abfahrtsort zu den Cayos sein, kurz vor 6! (sechs) schickt der Veranstalter die erste Nachricht, ob wir schon bereit seien.
Die Nachrichten folgen dann im 10-Minuten Takt, irgendwann meint er, die anderen Gäste wären schon da, ob wir jetzt auch kommen könnten. Unsere Ansage um 07.20 Uhr, dass wir von Helen erst loslaufen müssen, führt dazu, dass er uns anbietet, dass uns sein Boot abholt. |
Es stellt sich heraus, dass überhaupt noch keine Gäste da waren oder da sind. Ganz im Gegenteil, im Hotel sind auch Interessenten für die Bootstour, die haben auch bei ihm gebucht, warten aber noch auf ihr Frühstück. Das Boot nimmt nur uns mit und fährt erst mal zurück zum Ausgangspunkt.
Da warten wir bis kurz nach acht, dann sind auch andere Gäste da und es geht los zu den Mini Inseln. Eine spritzige Fahrt im Wind, nach einer Dreiviertelstunde ist das erste Miniparadies erreicht. |
an den Rio Cangrejal... |
Der ganze Tag stellt sich als lohnender Schnorchelausflug in ein kleines Karibik-Paradies heraus, wir lernen eine weitere nette Amerikanerin kennen, Sarah hat hier vor Jahren längere Zeit als Lehrerin mitten im Busch gearbeitet.
Auch sie rät nachdrücklich, Roatan zu meiden und stattdessen Utila zu besuchen. Sie empfiehlt noch einige andere Orte, wir genießen den Tag mit ihr und ihren Freundinnen, ab halb drei dann die noch spritzigere Rückfahrt. Online buchen wir nun die Tickets auf die Hippie Insel, freuen uns aufs Tauchen, wollen aber das Wochenende vermeiden und fahren vorher noch etwas in die Berge am wunderschönen Rio Cangrejal entlang zu einer Badestelle. |
Der Stellplatz ist rumpelig zu erreichen, aber recht schön und abends total ruhig. Wir bleiben gleich noch eine Nacht und bekommen am zweiten Abend deutschen Besuch.
Ein VW-Bus mit Renate und Berni stoppt. Die beiden haben ihr Auto schon länger in Mexiko und fahren von da aus durch Mittelamerika. Das gibt einen netten und langen Abend mit vielen interessanten Traveler Gesprächen. Als ein Ergebnis übernehmen die beiden von uns eine zu wenig genutzte Kamera. Beide Seiten glücklich, lustig ist, dass die beiden nach Utila wollen, wenn wir zurückkommen. Und wir haben die gleiche Unterkunft gebucht. Es gibt schon nette Zufälle unterwegs. |


































