Tour durch den Regenwald |
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Playa San Josecito... |
Wie gut, dass ich die Wanderstöcke dabei habe... |
Und Nony sieht diese vielen Kleinigkeiten, die wir Mitteleuropäer nicht sehen. Bei einem Besuch im Nationalpark hätten wir sicher viel mehr Tiere gesehen, hier lernen wir dafür mehr.
Erst geht es einen breiten Wanderweg den Berg hoch. Oben biegen wir dann ab in einen schmalen -fast unsichtbaren Pfad mitten in den Wald. |
Nun sind wir in einem privaten Park, den man für 20 US pP bewandern darf. Jetzt geht es erst richtig los. Berg hoch und Berg runter - manchmal auch kreuz und quer.
Zum Teil sind zur Sicherheit Seile gespannt, manchmal geht es auch durchs Wasser oder Schlamm. Das in einer Gegend, in der man schon heftig schwitzt, wenn man nur bewegungslos im Schatten sitzt. |
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Zwischendurch machen wir auch kleine Pausen. Theoretisch können wir unter Wasserfällen duschen oder uns in kleinen kühlen Tümpeln erfrischen.
Nicht, dass ich keine Badesachen dabei hätte, aber meine Klamotten sind so naß geschwitzt, dass ich weder weiß, wie ich aus den klebenden Klamotten raus- noch, wie ich abgekühlt wieder in die nassen Klamotten rein soll. |
Die anderen Teilnehmer, eine schwäbische Familie aus Nürtingen, scheinen ähnliche Gedanken zu haben. So stärken wir uns kurz und weiter gehts.
Bei einem wohl ersten geplanten Ende fragt Nony, ob wir vielleicht einen Tapir sehen möchten. Was für eine Frage! Klar doch. Wieder geht es bergauf. Diesmal bittet er um absolute Stille: nicht mehr Reden und Schrittgeräusche möglichst reduzieren. |
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Ein Tapir ist groß und ziemlich schwer (ca. 150 - 300 kg). Hätte Nony ihn uns nicht gezeigt, wäre ich mal wieder einfach daran vorbei getrottet. Dabei stand der Tapir ganz ruhig und gemütlich vor sich hin kauend hinter ein paar Büschen und Bäumen keine 10 Meter entfernt.
Vor Glück halte die Luft an und bekomme dieses breite Grinsen ins Gesicht. Wahnsinn! Der Tapir frisst gemütlich weiter und kommt dann sogar langsam durchs Gestrüpp auf unseren Weg gelaufen. |
Uns entdeckt er zum Glück nicht und legt sich ein paar Meter weiter einfach auf den Weg. Müde. Kurz scheint er sogar einzuschlafen. Nony bittet darum, dass wir umkehren.
Ihm ist wichtig, dass die Tiere nicht gestört werden. Er berichtet, dass dies eigentlich der Lieblingsplatz eines Weibchens ist, das vor wenigen Tagen sein Junges verloren hat. Vielleicht haben wir deshalb nun einen Bullen gesehen. |
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Jetzt gehts auf Puma-Suche. Frische Spuren von einem Puma hatte Nony im Sand entdeckt. Aber da hat er kein Glück.
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Nach ca. acht Stunden sind wir wieder am Strand zurück. Nony fährt mich sogar den steilen Weg zum Dicken hoch.
Danke für die tollen Eindrücke! |
Nony... |
Diese Tour kann ich mehr als empfehlen,
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