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die Salta Runde

Zurück aus den Tropen (ja- wir waren nördlich des Wendekreises des Steinbocks) und nach dem fast tropischen Wald am Stausee nördlich von Salta geht es jetzt nach Süden.

​Wir fahren, wenn auch falsch rum, eine vielfach empfohlene und angebotene Tour von Salta aus. Die führt über Cafayate und Cachi, durch Quebradas, also Schluchten, und es geht durch ein Weingebiet. Klingt gut? Ist es auch.


An einem Sonntag durchqueren wir also Salta zum ersten mal und überall grillt und duftet es. Offensichtlich essen alle Argentinier heute auswärts und nach 
dem gefühlt 30-ten Grillstand entscheiden wir, auch etwas zu essen.
Und schon haben wir Glück: Veranstaltung in La Merced, knapp südlich von Salta. Dutzende Grillstände, hunderte Leute, es gibt FLEISCH.


Eine echte argentinische Parrillada enthält Dinge, die wir in Europa eher nicht essen, also Innereien wie Niere und Bauchfett vom Rind, fette Würste und alles wird auf einem Mini-Warmhalte-Grill serviert bzw abgeholt. Als Alibi gibt es auch Salat.

​Wir hauen rein und packen die Reste in unseren Kühlschrank, ein gutes Kilo Fleisch schaffen wir zusammen beim besten Willen nicht.

Quebrada de las Conchas

Dann auf in die Quebrada de las Conchas, die rote Schlucht der versteinerten Schnecken. Langsam weicht das Grün, die Landschaft wird wieder spektakulärer.

Höhepunkte sind Erosionstrichter mit furchterregendem Namen wie Teufelsschlucht oder Amfitheater.

​An jedem Aussichtspunkt halten wir an, fast schon Stress. Aber, wir sind ja nicht im Urlaub….

Cafayate

Am Abend schaffen wir es gerade noch bei Licht nach Cafayate, ein netter, touristischer Ort in wirklich wunderschöner Lage. Umgeben von Weinfeldern und steilen Bergwänden, gelegen auf 1.600 m Seehöhe. Sehr angenehmes Klima, zumindest jetzt im Mai.

​Zur Erinnerung: Mai auf der Südhalbkugel ist das, was wir im Norden als November grauselig finden. Nebel? Nachtfrost? Trüber Himmel? Fällt hier aus wegen ist nicht. Die Bewässerung erfolgt flächendeckend aus Flüssen, die von Andengletschern gespeist werden.

Lange sitzen wir draussen bei einem lokal gebrauten Bier, der zentrale Platz in Cafayate hat Charme und wir schlafen direkt vor der Bierbar mit dem brauchbaren Internet. Ihr seht, nur wenig Luxus macht uns schon recht glücklich.
Beim Bummel am nächsten Tag wollen wir Wein kaufen, das ist gar nicht so einfach. Es gibt hier zwar Torrontés, eine Weisswein-Spezialität mit intensivem Aroma, wahlweise süss oder trocken. Aber wir haben kaum noch Bargeld, niemand will unsere Kreditkarten und in der Bank sitzen fast 100 Leute und warten.

​Der argentinische Peso hat mal wieder kräftig verloren, steht jetzt bei 27, der Apotheker bietet aber nur 24. Ach ja, die kleinen Schmerzen des Reisenden…etwas tauschen wir und dann finden wir doch noch eine Weinstube, die Kreditkarten nimmt. Alles wird gut.

Ein letzter Blick in die fünfschiffige Kolonialkirche des Ortes, einzigartig in der Umgebung. Der zentrale Platz ist auch tagsüber hübsch und grün, diese Beschreibung passt übrigens auf fast alle Orte Nordargentiniens. Die Plaza als Herzstück ist immer gepflegt und attraktiv.

Valle Calchaquíes

Wieder nach Norden auf der Ruta 40, der Quarenta. Nach wenigen Kilometern endlich wieder mal Ripio. Wir stauben bei einem Weingut rein, eine kleine Verkostung geht noch?

​Na klar, aber wieder lacht nur Bargeld. Selber schuld, so kaufen wir nur wenig von dem winzigen Gut, leckerer
Torrontés. Wer sowas mal in Europa sieht: Torrontés aus dem Calchaquíes Tal: probieren!

​Uns schmeckt der Tropfen sehr.

​Und ein Rekord: Das höchstgelegene Weinbaugebiet der Welt, fast bis auf 2.800 m Seehöhe.

Quebrada de las Flechas

Unterwegs wieder eine Quebrada, die „Flechas“. Ein Teil der Felsformationen wird Gletscher genannt, mit Aussicht auf einen echten Gletscher eines 
nahen 6.500-ers wirken die ausge-waschenen Bodenschichten tatsächlich fast wie ein schmutziger Gletscherfuss, oder?

Oasendorf Molinos

Eine Nacht im Oasendorf Molinos führt uns am anderen Morgen in das örtliche Museum (mit englischen Texten!!) und erklärt, dass diese Gegend seit 8.000 Jahren dauerhaft bewohnt ist. ​
Können wir gut verstehen, Bächlein plätschern, das Wetter ist dauerschön, Wein wächst, ganz viel rote Paprika. Letztere trocknet duftend auf dem Feld, etwas dürfen wir einsammeln. Paradiesisch.

Cachi 
​Nationalpark Los Cardones

Es geht weiter nach Cachi, uns kommen die ersten Tourbusse entgegen.

​Der Ort ist aber auch wirklich allerliebst, nur der Geldautomat ist leer, der Weinhändler hat Lama-Salami, die wollen wir haben, er aber nur eine Debit-Karte akzeptieren. Immerhin…es geht dafür drei Geschäfte weiter.

Nächstes Ziel sind die Säulenkakteen im Nationalpark Los Cardones, unterwegs noch etwas Ziegenkäse kaufen. 
O.k., bei so einem Stand am Strassen-rand ist klar, dass nur Bargeld ge-nommen wird. Noch getrocknete Tomaten dazu…uns läuft schon das Wasser im Mund zusammen.

​Der Abend auf 3.000m zwischen bunten Bergen, Kakteen und Eseln wird bei Wein, Käse und Oliven schön, auch wenn um 22.00h jemand hält und meint, wir dürften hier nicht parken. Wir einigen uns auf Mañana und alles ist gut.

Valle Encantado

Nach dem Pass am Mühlstein auf 3450 m geht es runter ins Tal, allerdings drängt sich ein Zwischenstopp am Glückstal, dem Valle Encantado, auf.

​Blöd nur, dass die Zufahrt gesperrt ist, der Weg sei unbefahrbar.
​
Also laufen wir, bald querfeldein, durch das fruchtbare Hochtal, menschen- und tierleer.

​Eine kleine Lagune zeigt, das hier genug Wasser quillt, die Kühe sind im Nachbartal, der Kondor kreist über uns. Idyllisch.

Kondore

Die Abfahrt von der Passhöhe gestaltet sich mal wieder übelst schön, wer das Timmelsjoch mag, sollte hier mal hin.

​Jede Blickrichtung bietet andere Farben und Formationen, auf der Strasse sind
wir fast allein, das hat bei einer Breite des Weges von manchmal vier Metern durchaus Vorteile.

​In den Ohren knackt es und im Tal wird es wieder tropisch grün, eigentlich müssten wir länger bleiben.

Salta - "La Linda"

Aber wir sind in Salta verabredet und treffen Nadine und Sergio auf unserem ersten Campingplatz dieser Reise. Der hat den mit Abstand grössten Pool, den wir je gesehen haben, eigentlich mehr ein See als ein Freibad. Allerdings ist der Pool zehn Monate im Jahr leer, so auch jetzt.

Salta erkunden wir mit dem Linienbus, das klappt gut, auch wenn die Fahrt nur mit Funkkarte bezahlt werden kann. Auf Empfehlung der Campingplatzchefin quatschen wir andere Mitfahrer an, halten ihnen 20 Pesos hin und lassen zwei Fahrten für uns abpiepsen.
Im Zentrum beeindrucken uns die Kathedrale und die rot-gelb-weiß verzierte Iglesia San Franzisco. Kitschig schön und viel fotografiert.

Das Zentrum Saltas hat einige nette Einkaufsgassen, fällt allerdings zu den Rändern hin auch kräftig ab. Salta war mal grösser und wichtiger als Buenos Aires, lesen wir.

​Heute ist das eindeutig anders und wir sind nach einem halben Tag eher durch mit dem Ort, vielleicht tun wir ihm unrecht.


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